Der Anruf kommt, du bist der Vierte, der Kunde hat schon drei Angebote und fragt als Erstes nach dem Preis. Wer schon einmal Leads von einem Portal gekauft hat, kennt das Gespräch. Dieser Beitrag rechnet nach, was eine gekaufte Anfrage wirklich kostet, und zeigt, warum wir bei REX Marketing den anderen Weg gehen: Anfragen, die nur bei dir landen.
Wie Lead-Portale arbeiten
Ein Portal schaltet selbst Anzeigen bei Google, sammelt die Anfragen auf seiner Seite ein und verkauft sie weiter. Damit sich das für das Portal rechnet, geht dieselbe Anfrage an mehrere Betriebe, meist drei bis fünf. Jeder zahlt. Der Kunde bekommt dann innerhalb von einer Stunde vier Anrufe von Fremden, die alle ein Angebot machen wollen. Kein Wunder, dass der Preis das erste Thema ist.
Nach Marktübersichten Dritter kostet eine solche Anfrage je nach Gewerk und Anbieter üblicherweise zwischen 50 und 200 Euro (Stand Juli 2026). Das ist kein Angebot eines bestimmten Portals, sondern die Spanne, die wir bei unserer Recherche gesehen haben. Bezahlt wird pro Anfrage, egal ob daraus ein Auftrag wird.
Die Rechnung, die Portale nicht aufmachen
Nimm eine mittlere Anfrage für 100 Euro. Sie geht an vier Betriebe. Wenn alle vier gleich gut sind, bekommt jeder jeden vierten Auftrag. Dazu kommt: Ein Teil der Anfragen ist unbrauchbar, weil außerhalb des Gebiets, doppelt oder nur Preisvergleich. Rechnet man vorsichtig damit, dass aus jeder fünften bis achten bezahlten Anfrage ein Auftrag wird (vier Wettbewerber plus ein Anteil unbrauchbarer Anfragen), kostet dich ein Auftrag 500 bis 800 Euro Lead-Gebühren, plus die Zeit für vier bis sieben Angebote, die im Papierkorb landen. Das ist eine Beispielrechnung, deine eigenen Zahlen kennst nur du.
| Portal-Lead | Eigene Anfrage | |
|---|---|---|
| Wer bekommt die Anfrage | 3 bis 5 Betriebe gleichzeitig | nur du |
| Erstes Gesprächsthema | der Preis | das Projekt |
| Bezahlt wird | pro Anfrage, auch ohne Auftrag | Werbebudget an Google, sonst nur bei Auftrag (REX-Modell) |
| Was du weißt | Name und Nummer | Leistung, Ort, Fläche, Zeitraum, oft Fotos |
| Bewertungen und Bilder | landen beim Portal | landen bei dir |
Was du beim Portal außerdem verschenkst
Jede Bewertung, die ein Portalkunde nach dem Auftrag schreibt, stärkt das Portal, nicht dich. Jeder Euro, den du für Leads zahlst, finanziert die Google-Anzeigen des Portals, mit denen es vor deiner eigenen Website steht. Du baust mit deinem Geld die Sichtbarkeit von jemand anderem auf, und wenn du aufhörst zu zahlen, bleibt davon nichts.
Die Alternative: Anfragen, die nur bei dir landen
Der Kunde, der „Fassadenreinigung Stormarn“ googelt, kann genauso gut direkt bei dir landen. Dafür braucht es dasselbe, was das Portal macht, nur unter deinem Namen: eine Seite, die genau von dieser Leistung handelt, eine Anzeige darauf, ein Formular mit den richtigen Fragen und eine Rufnummer, die jemand abnimmt. Der Unterschied: Die Anfrage kennt schon deinen Namen, hat deine Bilder gesehen und ruft nur dich an. Im eigenen Betrieb REX NORD kostete uns eine solche Anfrage im Sommer 2026 rund 36 Euro Werbebudget, mehr dazu im Beitrag Was kostet Google Ads für Handwerker.
Warum das trotzdem kaum ein Betrieb selbst macht
Weil es Arbeit ist, die nichts mit dem Handwerk zu tun hat: Seiten bauen, Kampagnen einrichten, wöchentlich Suchbegriffe ausschließen, Formulare anbinden, nachhalten. Wer das neben vier Baustellen am Tag macht, macht es halb. Agenturen nehmen dafür monatliche Pauschalen, nach Marktübersichten üblich 1.500 bis 5.000 Euro, egal ob Aufträge kommen. Das ist das Risiko, das viele Betriebe zu den Portalen treibt: Dort zahlt man wenigstens nur, wenn etwas reinkommt.
Der dritte Weg: bezahlt wird pro Auftrag
Genau diese Lücke füllt REX Marketing. Wir bauen dir die komplette Strecke unter deinem Namen, mit deinen Bildern und deiner Rufnummer. Das Werbebudget zahlst du direkt an Google, ohne Aufschlag. Für Aufbau und Pflege zahlst du nichts, wir bekommen einen vorher schriftlich vereinbarten Anteil pro Auftrag, der tatsächlich erteilt wurde. Anfragen, Termine und Angebote kosten nichts. Und weil wir je Gewerk und Landkreis nur mit einem Betrieb arbeiten, bekommt dein Wettbewerber deine Anfragen nicht. Die Details stehen auf der Seite Pay per Auftrag.
Ein Portal verkauft dir Fremde, die den Preis vergleichen. Eine eigene Anfrage bringt dir jemanden, der schon weiß, wen er anruft.
Wann Portale trotzdem sinnvoll sind
Ehrlich gesagt: als Überbrückung. Wenn die Kolonne nächste Woche leer steht und die eigene Strecke noch nicht aufgebaut ist, sind gekaufte Anfragen besser als keine. Als Dauerlösung sind sie der teuerste Weg, den es gibt, und sie hinterlassen nichts, was dir gehört.
Zuletzt aktualisiert: 4. September 2026
