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Google-Unternehmensprofil für Handwerker: die Einstellungen, die wirklich Anrufe bringen

5. September 2026 Meriton Rexhepi, REX Marketing 3 Min. Lesezeit

Das Google-Unternehmensprofil ist für Handwerksbetriebe der Kanal mit dem besten Verhältnis von Aufwand zu Anrufen, weil der Kartenausschnitt bei lokalen Suchen über den normalen Ergebnissen steht. REX Marketing zeigt die acht Einstellungen, die den Unterschied machen: Hauptkategorie, Leistungen, Fotos vom Einsatz, Bewertungen mit Antwort, Öffnungszeiten, Einzugsgebiet, Beiträge und einheitliche Kontaktdaten.

Wenn jemand „Pflasterreinigung in meiner Nähe“ sucht, sieht er zuerst die Karte mit drei Betrieben. Wer dort steht, bekommt den Anruf, oft ohne dass eine Website geöffnet wird. Trotzdem ist das Unternehmensprofil bei den meisten Handwerksbetrieben das am schlechtesten gepflegte Stück ihres Auftritts. Dieser Beitrag nennt die Einstellungen, die aus unserer Erfahrung den Unterschied machen. Reihenfolge nach Wirkung.

1. Die Hauptkategorie

Google ordnet dich über die Hauptkategorie ein, alles andere sind Zusätze. „Dachdecker“ statt „Bauunternehmen“, „Reinigungsservice für Gebäude“ statt „Dienstleister“. Wähle die Kategorie, unter der dich ein Kunde suchen würde, nicht die, die dir am vollständigsten erscheint. Zusatzkategorien für weitere Leistungen ergänzen, aber sparsam.

2. Leistungen einzeln eintragen

Unter „Leistungen“ lässt sich jede einzelne Arbeit mit Beschreibung anlegen: Dachreinigung, Dachbeschichtung, Rinnenreinigung, jeweils mit zwei, drei Sätzen. Google zeigt Profile bevorzugt für Suchen, deren Begriffe dort auftauchen. Ein Profil mit „Wir machen alles rund ums Haus“ taucht nirgends auf.

3. Fotos vom Einsatz, nicht vom Logo

Vorher-Nachher-Bilder von echten Baustellen, das Team, die Fahrzeuge, das Gerät bei der Arbeit. Mindestens zwanzig Fotos zum Start, danach jeden Monat ein paar neue. Profile mit aktuellen Fotos werden häufiger angeklickt, und Kunden fragen weniger nach dem Preis, wenn sie die Arbeit schon gesehen haben. Kein Stockfoto, kein Logo als Titelbild.

4. Bewertungen einsammeln und beantworten

Nach jedem Auftrag eine kurze Nachricht mit dem direkten Bewertungslink, als fester Schritt im Ablauf, nicht als Bitte bei Gelegenheit. Und jede Bewertung beantworten, auch die guten, in zwei Sätzen mit Bezug zum Auftrag. Bei einer schlechten Bewertung sachlich bleiben, das lesen die nächsten hundert Kunden mit. Die Anzahl und Frische der Bewertungen entscheidet mit darüber, wer im Kartenausschnitt steht.

5. Öffnungszeiten und Erreichbarkeit

Öffnungszeiten eintragen, an denen wirklich jemand abnimmt. Wer „Mo bis Fr 7 bis 18 Uhr“ angibt und um 16 Uhr nicht erreichbar ist, verliert den Anruf an den Nächsten. Die Nummer im Profil sollte die sein, die auf der Baustelle klingelt oder im Büro besetzt ist, nicht ein Anschluss, der auf einen Anrufbeantworter läuft.

6. Einzugsgebiet statt Adresse

Betriebe, die zum Kunden fahren, können im Profil ein Einzugsgebiet angeben statt einer Ladenadresse. Trage die Orte und Landkreise ein, in denen du tatsächlich arbeitest. Zu groß gewählt bringt Anfragen, die du nicht fährst; zu klein gewählt verschenkt Sichtbarkeit in Nachbarorten.

7. Beiträge und Angebote

Das Profil hat eine Funktion für Beiträge, ähnlich einem kleinen Newsfeed. Ein Beitrag alle zwei bis vier Wochen reicht: ein abgeschlossenes Projekt mit Bild, ein saisonales Angebot, ein Hinweis zur Terminlage. Es zeigt Google und dem Kunden, dass der Betrieb aktiv ist.

8. Einheitliche Daten überall

Name, Adresse und Telefonnummer müssen im Profil, auf der Website und in Verzeichnissen exakt gleich geschrieben sein. „REX NORD“ hier und „Rex Nord GmbH“ dort, zwei verschiedene Rufnummern, eine alte Adresse im Branchenbuch: Jede Abweichung kostet Vertrauen bei Google. Einmal alles abgleichen, dann ist Ruhe.

Was das Profil nicht ersetzt

Das Unternehmensprofil bringt dich in die Karte, aber es beantwortet keine Fragen zur Leistung, zeigt keine Preise und hat kein Formular, das die richtigen Dinge abfragt. Dafür braucht es eine Website mit einer Seite je Leistung. Beides zusammen funktioniert; jedes allein bleibt auf halbem Weg stehen. Wie die ganze Kette aussieht, steht im Beitrag Kundengewinnung im Handwerk.

Bei REX Marketing gehört das dazu

Das Unternehmensprofil ist einer der acht Bausteine unseres Vertriebssystems: Kategorien und Leistungen richtig setzen, Fotos nachlegen, Bewertungen einsammeln, Fragen vorbereiten, Daten abgleichen. Abgerechnet wird, wie alles bei uns, erst mit dem Auftrag.

Zuletzt aktualisiert: 5. September 2026

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